Supply Chain Management

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Als Supply Chain oder auch Wertschöpfungskette wird ein unternehmensübergreifendes virtuelles Organisationsgebilde bezeichnet, das als gesamtheitlich zu betrachtendes Leistungssystem spezifische Wirtschaftsgüter für einen definierten Zielmarkt hervorbringt.

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Supply Chain Management (SCM) beschreibt die integrierte prozessorientierte Planung und Steuerung der Waren-, Informations- und Geldflüsse entlang der gesamten termWertschöpfungskette vom Kunden bis zum Rohstofflieferanten.

Seinen Ursprung hat das SCM im Logistikmanagement, was sich auch aus der Ausrichtung des SCM an logistischen Zielen erkennen lässt:

Dies alles soll letztlich zu einem erhöhten Serviceniveau für den Endverbraucher und einer Kostensenkung über alle Wertschöpfungsstufen der Supply Chain hinweg führen (Corsten & Gössinger, 2001, S. 94-95). Das SCM beinhaltet also das Management der Beziehungen zu den vor- und nachgelagerten Partnern. Gemeinsam soll ein hoher Wert für den Endkunden zu den geringst möglichen Gesamtkosten innerhalb der Kette geschaffen werden.

Da sich das SCM ursprünglich in der Praxis und nicht in der Theorie entwickelt hat, gibt es auch eine Vielzahl von Definitionen dafür, was nun genau SCM ausmacht. Es lassen sich aber einige Kernelemente herausschälen, die in vielen Definitionen immer wieder auftauchen (Corsten & Gössinger, 2001, S. 97):

Trotz vieler Ähnlichkeiten unterscheiden sich die Begriffe SCM und Logistik. Beide zielen zwar auf die Gestaltung von Objektflüssen (Güter, Informationen, Werte) entlang der Lieferkette ab, aber während die Logistik die Objektflüsse weitgehend unabhängig von institutionellen Fragestellungen betrachtet, bezieht das SCM die Strukturierung und Koordination autonomer unternehmerischer Einheiten in einer Wertschöpfungskette in die Analyse mit ein. Im Gegensatz zur Logistik hebt das SCM somit den interorganisationalen Aspekt der logistischen Managementaufgabe hervor.