Lieferung

Bei der Lieferung wird durch das liefernde Unternehmen, ausgehend von einem vorliegenden Auftrag, im Vertriebssystem eine Lieferung angelegt. Zuvor muss das auszuliefernde Produkt dem Lager entnommen werden, was zu einer entsprechenden Bestandsminderung führt. Die Lieferung wird an den Kunden übermittelt. Der Kunde empfängt die Lieferung des Lieferanten und muss diese Lieferung in sein Beschaffungssystem übernehmen. Nach dem Eingang des Produktes wird dieses in das Lager übernommen, was zu einer entsprechenden Bestandsmehrung führt.

In nachfolgender Animation können Sie den Prozess der Lieferung durchspielen, wie er sich aus der Sicht der beteiligten Informationssysteme darstellt. Dabei werden die dabei erfolgenden Datenmanipulationskommandos sichtbar (Klicken Sie bitte auf den Start-Button links unten, um die Animation zu starten).

Abb. 9: Prozess Lieferung

Prinzipiell führt eine Lieferung zu einer Duplizierung der Lieferdaten, die zuerst im Vertriebsssystem des Lieferanten angelegt und dann im Beschaffungssystem des Kunden übernommen werden. Allerdings unterscheiden sich die Daten hinsichtlich der Perspektive der beiden Geschäftspartner:

Da die Übermittlung der Lieferung vom Lieferanten an den Kunden Zeit benötigt, unterscheiden sich auch die Zeitstempel der Lieferungen.

Hinsichtlich der Lagerbestände kommt es zu einer spiegelverkehrten Bestandsveränderung für das Produkt in den beiden betroffenen Systemen. Entsprechend der Logik wird dabei im Verkaufssystem des Lieferanten zuerst der Warenausgang vorgenommen, ehe eine Lieferung ausgelöst wird; im Einkaufssystem des Kunden wird zuerst die eingegangene Lieferung vermerkt, ehe es nach einer allfälligen Prüfung zu einem Wareneingang kommt.

In nachfolgender Animation können Sie die jeweiligen Datenmanipulationsschritte durchspielen und die Resultate der Manipulationen in der Datenbank des Einkaufssystems (blau) und der des Verkaufssystems (grün) sehen.

Abb. 10: Datenmanipulationsschritte Lieferung