Universität Zürich  
 Institut für Computerlinguistik




                                                                                                                 
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Inhalt

Dozent

Zeit und Ort

Anforderungen

Leistungsnachweis

Literatur

Skript

Weitere Angaben







































































































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Vorlesung

Diskursanalysemethoden

Prof. Dr. Michael Hess

Sommer-Semester 2005



Diese Vorlesung kann im Sommersemster 2005 aus gesundheitlichen Gründne nicht abgehalten werden.



   Dies ist eine der weiterführenden Vorlesungen im Curriculum der Computerlinguistik an der Universität Zürich. Sie wird üblicherweise als eine der letzten Lehrveranstaltungen vor der Lizentiatsprüfung besucht.


Inhalt

 Weder geschriebene noch gesprochene Sprache kommt üblicherweise in der Form isolierter Sätze vor, sondern als kohärenter Text oder Dialog, also als Diskurs. Texte wiederum liegen meist nicht als homogene Abfolge von Sätzen vor, sondern als strukturierte Dokumente. Heutzutage sind sehr viele Dokumente nicht mehr statisch und monomedial, sondern dynamisch, sehr oft sogar interaktiv, und multimedial.

 In dieser Vorlesung soll untersucht werden, was einen Diskurs kohärent macht (lokal und global). Zentral dabei wird das Problem der Pronominalreferenz sein, da (Personal-)Pronomina auch für relativ einfache Anwendungen aufgelöst werden müssen.

 Daher wird eine Reihe von ``klassischen'' und ``modernen'' Theorien der Pronominalreferenz vorgestellt werden. Eine besondere Rolle wird dabei die sog. Diskursrepräsentationstheorie spielen, aber auch andere Theorien der Diskursstruktur werden kurz erwähnt werden.

 Zum Schluss wird auf die sehr aktuelle Frage der der Dokumentenstrukturanalyse eingegangen. Dabei sollen die (noch jungen) Verbindungen zur Computerlinguistik betont werden.


Dozent

Prof. Dr. Michael Hess

Für Fragen etc. bitte E-Mail  verwenden (und nur in Notfällen Telefon)

Sprechstunde: Donnerstag 14.00-15.00 (bitte bei Corinne Maurer, Telefon 635 43 31, anmelden)


Zeit und Ort der Vorlesung

 Ort: Kollegiengebäude 2, F-174        
 Zeit: Montag 14.15-16.00 
 Beginn: 20. Oktober 2004

Anforderungen

 Stoff der Vorlesungen ``Einführung in die Computerlinguistik I'' und ``Einführung in die Computerlinguistik II''

 Kenntnisse in automatischer Semantikanalyse (entsprechend dem Stoff der Vorlesung ``Semantikanalysemethoden'')

 Gundkenntnisse in Künstlicher Intelligenz (entsprechend dem Stoff der Vorlesung ``Methoden der Künstlichen Intelligenz in der Computerlinguistik'')


Leistungsnachweis

Studierende mit einem HF der Philosophischen Fakultät und Computerlingusitik entweder als Nebenfach oder aber mit Informatik als NF mit Vertiefungsfach Computerlinguistik müssen vorerst keinen Leistungsnachweis erbringen.

Für Studierende der Wirtschaftswissenschaften nach Studienordnung PO2001, welche Anrechnungspunkte für diese Veranstaltung erwerben müssen, wird eine Prüfung (20 Minuten mündlich) in direkter Absprache mit dem Dozenten abgehalten. Studierende der Wirtschaftswissenschaften nach Studienordnung PO95 (welche keine Anrechnungspunkte erwerben müssenmüssen keinen Leistungsnachweis erbringen.

Literatur

Sinnvoll (aber für den Besuch der Vorlesung nicht vorausgesetzt) ist die Lektüre des folgenden Texts:

Kapitel 18 und 19 in: Daniel Jurafsky und James H. Martin, Speech and Language Processing: An Introduction to Natural Language Processing, Computational Linguistics and Speech Recognition, Prentice Hall, Upper Saddle River, NJ, 2000


Skript

Das Skript für die Vorlesung ist eine strikte Obermenge dessen, was Sie an Folien sehen werden. Sie müssen also in der Vorlesung nichts abschreiben.

Der gesamte stabile Text des Skripts ist 
hier zu finden. Die laufend aufdatierte Version ist hier zu finden.

Das Skript ist ein (mehr oder weniger) interaktiver Text. Sie können ihn natürlich ausdrucken (vermutlich nur das Hauptdokument - das ist schon lang genug!), aber dabei werden die interaktiven Elemente (naturgemäss) nicht verwendbar sein. Es ist daher unerlässlich, den Text nicht nur ab Ausdruck zu lesen, sondern am Computer aktiv durchzuarbeiten. Dies betrifft einerseits den Inhalt der zahlreichen Unterdokumente, der in der Vorlesung selbst nur erwähnt, aber kaum besprochen werden wird, und anderseits die diversen Links auf externe WWW-Dokumente (z.T. mit interaktiven Demos), sowie insbesondere die on-line-Übungen.

Das Skript ist ein Dokument im PDF-Format mit einigen Eigenarten. Lesen Sie nähere Angaben dazu hier.

 

Weitere Angaben

Weitere Angaben zum Studium der Computerlinguistik in Zürich finden Sie hier.


Author: Michael Hess
Date of last modification:
Source: http://www.ifi.unizh.ch/CL/hess/classes/dsa/index.html